21.03.2026, 17:24 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.03.2026, 12:08 von Astaria Black.)
HAVE YOU SEEN ME?
MISSING IN MAPLE CREEK
Es gibt diese Art von Freundschaft, die sich nicht erklären lässt, weil sie nie wirklich bewusst entstanden ist. Sie war einfach irgendwann da und hat sich festgesetzt, wie etwas, das man nicht mehr loswird, selbst wenn man es wollte. Maeve und Ashton gehören genau in diese Kategorie. Sie sind nicht unzertrennlich, weil sie sich ständig brauchen oder weil sie nicht ohneeinander funktionieren würden. Im Gegenteil. Beide kommen allein klar, beide sind es gewohnt, sich durchzuschlagen, ihren eigenen Kopf zu haben und sich von niemandem etwas sagen zu lassen. Und vielleicht ist es genau das, was sie verbindet. Dieses Verständnis dafür, dass Nähe nicht bedeutet, sich selbst aufzugeben. Trotzdem findet man sie immer wieder nebeneinander. Zwischen spitzen Kommentaren, unausgesprochenem Verständnis und dieser ganz eigenen Dynamik, die irgendwo zwischen Chaos und Verlässlichkeit liegt. Maeve ist eine der wenigen Personen, die Ashton nicht wegstößt oder besser gesagt,- bei der es ihm nie ganz gelingt. Und sie ist diejenige, die bleibt, ohne ihn festhalten zu wollen. Doch seit einiger Zeit hat sich etwas verschoben. Ashtons Aufmerksamkeit hängt an jemand anderem. An Linnea und Maeve versteht es nicht. Nicht dieses Interesse. Nicht diese Art, wie er hinsieht. Wie er sich an ihr festbeißt, als gäbe es da etwas zu holen, das er sonst nirgendwo findet. Es passt nicht zu ihm. Nicht zu dem Ashton, den sie kennt. Und noch viel weniger passt es zu Linnea selbst. Zu dieser glatten, makellosen Art, die Maeve eher zum Augenrollen bringt als zu irgendeiner Form von Faszination. Vielleicht ist es einfach nur Trotz. Vielleicht Nerv. Vielleicht dieses unterschwellige Gefühl, dass jemand Fremdes plötzlich in etwas eindringt, das nie dafür gedacht war, geteilt zu werden. Oder vielleicht liegt der Grund ganz woanders. Vielleicht versteht Maeve diese Obsession genau deshalb nicht, weil sie sie selbst kennt. Nur anders. Nur stiller. Nur an einem Ort, den sie nicht bereit ist zu benennen. Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem aus einer einfachen Freundschaft etwas wird, das deutlich komplizierter ist, als es jemals hätte sein sollen.
MAEVE FLYNN | 20 JAHRE | STUDENTIN | SINGLE | GESUCHTE
Maeve ist niemand, der um Aufmerksamkeit bittet,- sie nimmt sie sich einfach. Nicht laut, nicht plump, sondern auf diese Art, die man erst bemerkt, wenn man schon längst in ihrem Blick hängen geblieben ist. Sie bewegt sich durch Räume, als würde sie genau wissen, wie Menschen funktionieren, und meistens tut sie das auch. Sie hat ein Talent dafür, Leute um den Finger zu wickeln, ohne dass sie es merken. Ein schiefes Lächeln, ein gut gesetzter Kommentar, ein Blick zur richtigen Zeit, mehr braucht sie oft nicht. Maeve spielt mit Worten, mit Situationen, mit Reaktionen. Weil sie es kann und weil es ihr Spaß macht zu sehen, wie weit sie gehen kann, bevor jemand es durchschaut. Frech ist sie nicht nur im Sinne von 'ein bisschen vorlaut'. Sie ist provokant. Sie testet Grenzen, stellt Fragen, die andere nicht stellen, und bringt Menschen dazu, Dinge preiszugeben, die sie eigentlich für sich behalten wollten. Dabei wirkt sie selten angreifend, eher charmant, fast schon amüsiert. Doch hinter dieser Leichtigkeit steckt keine Oberflächlichkeit. Maeve beobachtet genau, merkt sich Dinge, analysiert, ohne dass es auffällt. Sie weiß, wann sie jemanden reizen muss und wann es klüger ist, einen Schritt zurückzugehen. Kontrolle ist für sie kein Kampf, sondern ein Spiel. Eines, das sie meistens gewinnt. Ihr größter Widerspruch liegt darin, dass sie zwar mit Leichtigkeit Nähe erzeugen kann, echte Nähe aber meidet. Sie lässt Menschen an sich ran, aber nur so weit, wie sie es kontrollieren kann. Alles, was darüber hinausgeht, wird abgeblockt, überspielt oder ins Lächerliche gezogen. Bei Ashton funktioniert das nicht. Er ist einer der wenigen Menschen, die sich nicht einfach lenken lassen, nicht berechenbar reagieren und ihr damit genau das nehmen, worauf sie sich normalerweise verlassen kann. Zwischen ihnen bewegt sich alles irgendwo zwischen Chaos, Loyalität und unausgesprochenen Dingen, die nie klar benannt werden. Sie versteht ihn auf eine Weise, die andere nicht tun, und gleichzeitig bringt er sie regelmäßig an den Punkt, an dem selbst sie die Kontrolle verliert.
ASHTON BLACK | 20 JAHRE | STUDENT | SINGLE | SUCHENDER
Ashton ist keiner, den man einfach in eine Schublade steckt und dann wieder vergisst. Auf den ersten Blick ist er genau das, was man über ihn hört,- laut, unberechenbar, jemand, der mit einem schiefen Grinsen zu weit geht und sich dann auch noch wundert, warum andere darauf reagieren. Er redet, bevor er denkt. Handelt, bevor er abwägt, und hat dieses Talent, in genau die Situationen zu geraten, aus denen andere sich instinktiv heraushalten würden. Doch hinter dieser rauen, chaotischen Oberfläche steckt mehr als nur ein Typ, der Ärger sucht. Ashton lebt in Extremen. Es gibt kein ruhiges Mittelmaß, kein entspanntes Dazwischen. Entweder ist er voll da, überdreht, wach, voller Energie und Ideen, die sich gegenseitig überholen, oder er zieht sich zurück. Wird still, verschlossen, schwer greifbar. Beides gehört zu ihm, beides lässt sich nicht voneinander trennen. Sein Kopf steht selten still. Gedanken kommen nicht in Reihen, sondern in Wellen. Schlagen ein, reißen ihn mit und lassen ihn Dinge tun, die im einen Moment logisch erscheinen und im nächsten völlig aus dem Ruder laufen. Kontrolle ist für ihn kein Zustand, sondern etwas, das er sich immer wieder neu zusammenkratzen muss und oft genug verliert. Genau darin liegt sein innerer Konflikt,- zwischen dem Wunsch, alles im Griff zu haben und dem ständigen Gefühl, dass ihm genau das immer wieder entgleitet. Zwischen Nähe und dem Reflex, Menschen wegzustoßen, bevor sie ihm zu nahe kommen könnten. Ashton ist nicht einfach. Er ist laut, anstrengend, manchmal unfair. Aber er ist auch loyal, intensiver als die meisten und jemand, der nicht halb fühlt. Wer ihn wirklich kennt, weiß, dass hinter all dem Chaos jemand steckt, der nie gelernt hat, mit sich selbst umzugehen und deshalb Menschen braucht, die ihn nicht glätten wollen, sondern mit ihm klarkommen, so wie er ist.
Schön, dass du es bis hier hin geschafft hast. Ich suche an dieser Stelle die beste Freundin von Ashton. Seine bessere Hälfte, die ihn manchmal besser kennt als er selbst und deren Freundschaft zeitweise einer Achterbahnfahrt gleicht. Die Avatarperson ist mit Martina Cariddi von meiner Seite aus nur ein Vorschlag, da kannst du dich genauso was der Name angeht komplett frei entfalten. Schlussendlich wäre sie ja in erster Linie dein Charakter. Ich plotte gerne und würde mich freuen, wenn es dir da ähnlich geht. Ich bin eher eine schnelle Posterin und bemühe mich um mehrmals wöchentliche Posts, das variiert natürlich aber auch von meinem Privatleben. Falls du da etwas langsamer bist, hab ich damit aber auf jeden Fall kein Problem mit. Allgemein bin ich niemand, der drängelt,- solange ich weiß das du Interesse hast, kann ich auch gerne über einen Monat warten. Meine Posts pendeln so im 3000 bis 4000 Zeichenbereich, nur damit ich jetzt auch wirklich alles gesagt hab. Falls ich damit dein Interesse geweckt hab, würd ich mich sehr freuen :>



